CFD Kosten

Dieser Artikel ist Teil 2 von 11 in der Serie CFD

Die CFD Kosten im Detail erläutert

cfd kostenNachdem im ersten Artikel der Serie „CFD“ geklärt wurde, was unter CFDs zu verstehen ist, und erklärt wurde, weshalb CFDs eine sehr gute Anlagestrategie für fortgeschrittene Trader ist, soll in der Folge dargelegt werden, welche Kosten beim Handel mit CFDs anfallen.

Mit welchen Kosten ist beim Handel mit CFDs zu rechnen

Die Kosten beim Handel mit CDS variieren von CFD Broker zu CFD Broker. Ein Vergleich kann sich also definitiv lohnen, wenn man sich dazu entschlossen hat, mit CFDs zu handeln.

Im Übrigen können CFDs nicht nur auf Aktien gehandelt werden, sondern auch in zunehmendem Maße auf andere Basiswerte wie Währungen, Rohstoffe, Anleihen, Indizes.

Doch welche CFDs letztendlich gehandelt werden können, hängt vom Angebot des CFD Brokers ab.

Einer der besten und renommiertesten Onlinebroker für den Handel mit CFDs ist Plus500.

Finanzierungskosten

Signifikant für Kosten, die beim Handel mit CFDs entstehen, sind die sogenannten Finanzierungskosten.

Diese fallen in Form von Zinsen an, wenn zum Beispiel eine CFD-Aktienposition oder auch CFDs auf Indices über Nacht gehalten werden.

Wichtig ist es hier zu wissen, dass der Anleger mit einer Verkaufsposition (Short-Anleger) Zinsen erhält, der Long-Anleger hingegen Zinsen zahlen muss.

Zur Zinsberechnung wird in der Regel der Tagesgeldsatz herangezogen wie zum Beispiel der LIBOR.

Die Finanzierungskosten insgesamt variieren und bestehen neben einem internen Kostensatz aus dem eben ausgeführten Finanzierungskosten aus dem Tagesgeldsatz.

Was ist der LIBOR? – Ein kurzer Exkurs

Nachdem weiter oben der LIBOR angesprochen wurde, der als Basissatz für die Festlegung der Finanzierungskosten von CFDs herangezogen wird, soll an dieser Stelle zum Verständnis kurz erklärt werden, worum es sich bei dem LIBOR handelt.

LIBOR ist die Kurzform für London Interbank Offered Rate. Der LIBOR ist der Referenzzinssatz im Interbankengeschäft, der täglich neu festgelegt wird. Fixiert wird der LIBOR jeden Tag um Punkt 11.00 Uhr (GMT) von den in London international tätigen Banken der British Bankers’ Association.

Der LIBOR ist der Zinssatz, zu dem diese Banken entweder Geld von andere Banken angeboten bekommen oder aber aufnehmen können. Bei LIBOR Zinsen handelt es sich damit um Angebotszinsen.

Orderkosten

Anders als bei vielen anderen Investmentgeschäften fällt beim Handel mit CFDs bei den meisten CFD Brokern keine Ordergebühr an. Orderkosten wären z.B. Kosten für eine Cancellation der Order, eine Stop Order oder auch eine limitierte Order.

Spreads

Unter Spread versteht man die preisliche Differenz zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs, also den Unterschied zwischen Verkaufskurs und Briefkurs.

Wichtig ist es zu bedenken, dass ein größerer Spread dazu führt, dass man länger braucht, um in die Gewinnzone zu kommen.

Beim Handel mit CFDs kauft der Anleger stets zum höheren Briefkurs. Dieser wird vom Händler gestellt.

Verkauft jedoch wird zum niedrigeren Geldkurs.

Die Breite des Spreads orientiert sich primär daran, wie viele Kaufangebote bzw. Verkaufsangebote dem Händler vorliegen.

Bewegt sich der Kurs in der Zeitspanne zwischen Kauf und Verkauf nicht, dann muss der CFD Anleger einen Verlust verzeichnen. Dieser beläuft sich auf die Höhe des Spreads.

Transaktionskosten

Transaktionskosten werden bei den meisten CFD Brokern nur bei Aktien CFDs veranschlagt. Doch gestalten sich die Kosten hierfür durchaus moderat. Als Richtwert kann von etwa 0,05% ausgegangen werden.
CFD Broker

Navigation durch die Artikelserie wp-content/uploads/2013/12/CFD.png

In der Serie CFD erfahren Sie alles, was Sie über Contract for Difference (Differenzgeschäfte) wissen müssen. Von der Begiffsklärung über die Kosten bis hin zu Tipps, wie Sie den richtigen CFD Broker auswählen und CFD Handel Strategien, die auch für Anfänger geeignet sind.

<< Was versteht man unter CFD?
Wie Sie den richtigen CFD Broker finden >>