Der CFD Handel – Die sechs Grundorderarten

Dieser Artikel ist Teil 10 von 11 in der Serie CFD

Die sechs Grundorderarten im CFD Handel erklärt

CFD OrderartenSie als Anleger haben im CFD Handel die Möglichkeit, sechs verschiedene Grundorderarten zu nutzen.

Selbstverständlich sollte Ihr Augenmerk darauf ausgerichtet sein, die Risiken beim CFD Handel so gering als möglich zu halten, den Handel mit CFDS soweit als möglich zu automatisieren und Gewinne mitzunehmen, wenn dies angebracht ist.

Grundsätzlich muss festgestellt werden, dass im Folgenden nur die sechs Grundorderarten erörtert werden, die die Basis bilden für komplexere Konstrukte.

Da sich aber unsere Serie CFDs primär an neue Trader im CFD Handel richtet, beschränken wir uns mit unseren Ausführungen auf die Grundorderarten, um einer Verwirrung vorzubeugen.

Mit einer ausführlichen Information über die Grundorderarten im CFD Handel sind Sie bestens gerüstet, um erste, hoffentlich erfolgreiche Schritte, im CFD Handel zu machen.

Market Order oder Marktorder

Plus500

Die Marktorder oder Market Order, ist die einfachste und schnellste Art und Weise, CFDs zu kaufen oder auch zu verkaufen.

Gemäß den Börsenregeln zählen Marktorders zu den Orderarten, die mit höchster Priorität zu handhaben sind und beim Kauf oder Verkauf von CFDs Vorrang vor allen anderen Orderarten im CFD Handel haben.

Gekauft bzw. verkauft wird der CFD dabei zum aktuellen Marktpreis. Ist der Markt liquide, dann wird Ihre Order SOFORT ausgeführt.

Aufgrund der Tatsache, dass zum aktuellen Markpreis gekauft bzw. verkauft wird, können sich durchaus böse Überraschungen ergeben, denn der letztendliche Ausführungskurs kann sich deutlich negativ auf Ihren Gewinn bzw. auf den Preis, den Sie für den CFD zahlen, auswirken.

Fazit: Wenn Sie mit den aktuellen Markpreisen einverstanden sind und schnell in den Markt einsteigen möchten, macht eine Marketorder Sinn.

Das Limitorder

Wenn Sie eine Limitorder tätigen, dann erteilen Sie Ihrem CFD Broker die Anweisung, einen CFD zu einem von Ihnen bestimmten Preis bzw. einem höher liegenden Preis als von Ihnen angegeben, zu verkaufen.

Bei einer Kauforder wird der CFD nur gekauft, wenn der Kaufpreis auf dem Level liegt, den Sie festgelegt haben oder darunter.

Damit ist die Limitorder das Minimum zu dem Sie einen CFD verkaufen bzw. das Maximum, zu dem Sie kaufen möchten.

Stoporder

Die Stoporder ist das Pendant zur Limitorder. Wenden Sie eine Stoporder an, dann wird beim Verkauf eines CFDs der CFD nur zu einem Betrag verkauft, den Sie festgelegt haben oder einem Betrag, der niedriger ist als der von Ihnen angegebene Kurs.

Nutzen Sie die Stoporder beim CFD Kauf, dann wird die Kauforder nur durchgeführt, wenn der Kurs bei einem von Ihnen angegebenen Betrag liegt oder höher.

Wann eine Stoporder durchaus Sinn macht

Als Neuling auf dem Gebiet des CFD Handels fragen Sie sich nun bestimmt, weshalb Sie einen CFD zum schlechteren Preis handeln sollten?

Es gibt hierfür durchaus gute Gründe. Ein Beispiel ist, dass aufgrund einer Chartanalyse anzunehmen ist, dass ein Asset, sobald eine bestimmte Marke überschritten wurde, weiter steigt.

Und selbstverständlich ist eine Stop Order auch eine gute Möglichkeit, sich vor großen Verlusten zu schützen, wenn sich ein CFD deutlich schlechter entwickelt als erwartet.

Stoporder ermöglichen Ihnen genau wie Limitorder beim Handel mit CFDS Zeit und Energie zu sparen und extreme Verluste so gut als möglich zu begrenzen.

Mit Stop- bzw. Limitorders müssen Sie den Markt nicht permanent beobachten.

Die Wenn-Dann-Order oder auch If-Done-Order

Bei der Wenn-Dann-Order handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren.

Bei der If-Done-Order liegen zwei Aufträge vor: ein Kauf- und ein Verkaufsauftrag. Basis ist zunächst entweder ein Stop- oder auch ein Limitorder.

Wurde die Stop- bzw. Limitorder ausgeführt, dann aktiviert sich automatisch der zweite Auftrag, der ebenfalls sowohl Stop-als auch Limitorder sein kann.

Der Zweck der If-Doner Orders ist es, die erste Stop- bzw. Limitorder abzusichern, falls der Fall eintritt, dass der Kurs sich in eine andere als die erwartete Richtung bewegt.

Entweder-Oder-Order oder kurz OCO Order

Die Abkürzung OCO steht für One Cancels Other, was so viel bedeutet wie die eine Order storniert die andere Order.

Wie auch bei der If-Done Order besteht auch die OCO Order aus zwei Aufträgen: einen Kaufauftrag und einen Verkaufsauftrag.

Der große Unterschied zur If-Done Order: es wird immer nur ein Auftrag ausgeführt. Wurde ein Auftrag ausgeführt, wird der andere automatisch gelöscht.

OCO Orders kommen vor allem in komplexeren Marksituationen zum Einsatz. Die OCO Order hilft Ihnen, Ihre Positionen mit Verlusten so gut als möglich zu begrenzen und überdies Gewinnschwellen festzulegen.

OCO Orders machen das CFD Trading nicht nur stressfreier, sondern auch einfacher.

CFD Broker, für den schnellen Einstieg in das CFD Trading

Wenn Sie in den CFD Handel einsteigen möchten und noch nicht den passenden CFD Broker gefunden haben, dann empfehlen wir Plus500.

Die Handelsplattform von Plus500 ist auf die Ansprüche und Bedürfnisse von Neulingen im CFD Handel ausgerichtet und ermöglicht einen unkomplizierten und schnellen Einstieg.

Ebenfalls für Anfänger im CFD Handel empfohlen ist LYNX.

CFD Handel Risiko

Gerade der Handel mit Finanzderivaten wie CFDS ist aufgrund der Hebelwirkung bzw. des Leverage Effekts mit großen Risiken behaftet.

Wir raten Ihnen daher davon ab, ohne ausreichende Aufklärung durch einen Finanzberater in den CFD Handel einzusteigen.
CFDs handeln

Navigation durch die Artikelserie wp-content/uploads/2013/12/CFD.png

In der Serie CFD erfahren Sie alles, was Sie über Contract for Difference (Differenzgeschäfte) wissen müssen. Von der Begiffsklärung über die Kosten bis hin zu Tipps, wie Sie den richtigen CFD Broker auswählen und CFD Handel Strategien, die auch für Anfänger geeignet sind.

<< Anleihen CFDS
CFD Handel Tipps >>