Finanzderivate

Finanzderivate im Überblick

Finanzderivate

Was sind Finanzderivate?

Finanzderivate gibt es inzwischen in vielfältiger Zahl.

Sie sind ein immer beliebteres Finanzinstrument, das Unternehmen nutzen, um Risiken abzusichern oder um Preisunterschiede auszunutzen.

Auch der primäre Einsatz in spekulativer Absicht ist gängig.

Seit Beginn des Jahrhunderts hat sich der Handel mit Finanzderivaten  schneller entwickelt jedes andere Finanzinstrument.

Was aber versteht man unter Finanzderivaten genau?

Gemeinsam ist allen Finanzderivaten, dass sie sich in Bezug auf den Wert auf ein ihm zugrundeliegendes Vermögen bzw. Finanzprodukt orientieren. Dieser zugrundliegende Wert, wird auch als Basiswert bezeichnet. Somit leitet sich der Wert des Finanzderivats von eben diesem Basiswert ab (derivare = ableiten).

Dabei ist das Spektrum an Basiswerten sehr breitgefächert. Ob es sich nun um die Schneefallmenge im Arlberg handelt oder um den Preis für Schweine. Letztendlich kann tatsächlich all dies als Basiswert für ein Finanzderivat herangezogen werden.
Doch gibt es natürlich auch bei den Finanzderivaten Finanzinstrumente, die populärer sind als andere.

Hierzu zählen: Zertifikate, Swaps, Caps and Floors, Futures, Forwards und natürlich auch Optionen.

Die gängigen Einteilungen von Finanzderivaten

Wie Finanzderivate eingeteilt werden, variiert. Eine gängige Variante ist eine Gegenüberstellung von Termingeschäften und Financial Swaps, die Merkmale von Termingeschäfte und Kassageschäften in sich vereinigen:

Finanzderivate Schaubild 1

Finanzderivate Schaubild 1

Eine zweite Variante, die ebenfalls zu finden ist, stellt die Finanzderivate mit symmetrischen Risiken bzw. Chancenprofil solchen Derivaten mit asymmetrischen gegenüber:

Finanzderivate Schaubild 2

Finanzderivate Schaubild 2

Seit den 1990ger Jahren ebenfalls zu finden ist eine Einteilung der Finanzderivate nach den Risiken, auf welche sich die Finanzderivate beziehen:

Finanzderivate Schaubild 3

Finanzderivate Schaubild 3

Die Risiken von Finanzderivaten

Betrachtet man die Funktionsweise von Finanzderivaten wird klar, dass der Handel mit Finanzderivaten Risiken birgt. Doch vergleicht man sie mit Kassageschäfte, muss zu dem Schluss gekommen werden, dass der Handel nicht risikoreicher per se ist. Denn Risiken gibt es bei allen Arten von Finanzgeschäften. Erst, wenn man einen direkten Vergleich vollzieht zwischen Termingeschäft und Basiswert, sind Risikounterschiede zu erkennen.

Was erstaunt ist das Faktum, dass gerade für Privatanleger die Preisbildung von Finanzderivaten tatsächlich oftmals transparenter erscheint.

Der Grund liegt auf der Hand: Im Gegensatz zu Wertpapieren am Kassamarkt bestimmt sich die Preisbildung von Finanzderivaten nicht nach Angebot und Nachfrage, sondern basiert vielmehr auf einem festen Basiswert und anderen Parametern.

Allerdings besteht hier das Risiko, dass bei Fälligkeit zusätzliche Geldmittel eingebracht werden müssen, was so ursprünglich nicht beabsichtigt war. Man spricht hier vom Kreditrisiko.

Außerdem zu nennen wäre das sogenannte Brokerrisiko, denn Einlagen bei Brokern sind nur bis zu einer bestimmten Höhe gesichert. Das höchstmögliche Maß an Sicherheit bieten dabei segregierte Einzelkonten. Diese sind rein rechtlich den Notaranderkonten sehr ähnlich.

In den Vereinigten Staaten werden derartige Konten erst ab einer Einlage von $25,000 eingerichtet. Geht ein Broker in Konkurs, dann sind die Einlagen zu 100% gesichert und werden vollständig ausbezahlt.

Und auch die Preise von Finanzderivaten unterliegen genau wie der Basiswert einem stochastischen Risiko.

Das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz von 2007

Bereits vor 2007 gab es umfassende Schutzgesetze für Anleger. Doch erst in der Fassung von 2007 wurde das Recht der Finanzderivate nochmals reformiert und hat auch heute noch in dieser Form Rechtsbestand. Um Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz von 2007 wurde der Begriff des Finanzderivats im Wertpapierhandelsgesetz WpHG erweitert.

So wurde der Begriff um bloße Differenzgeschäfte erweitert. Auf diese Weise sind nunmehr auch Kreditderivate und auch Daytradinggeschäfte im WpHG erfasst. Kern des Derivatgeschäfts bleiben jedoch nach wie vor bestehende Termingeschäfte. Die Erweiterung des Begriffs soll die Gesetzanwendung erleichtern und überdies für eine zusätzliches Vertrauen bei Anlegern sorgen.

Beispiel: Agrarrohstoffderivate – die weltweite Entwicklung von Agrarrohstoffderivaten (2008 bis 2011)

Die nachfolgende Graphik zeigt deutlich, wie der Handel u.a. mit Agrarrohstoffderivaten gerade in den letzten Jahren zugenommen hat. Das Volumen hat sich in der Zeit von 2008 bis 2011 mehr als verdoppelt.

Agrarrohstoffderivate - Entwicklung des weltweiten Volumens 2008-2011
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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