Rendite Definition

Dieser Artikel ist Teil 1 von 3 in der Serie Rendite

Was versteht man unter Rendite?

Was ist Rendite

Was ist Rendite?

Die Fage „was ist Rendite“ lässt sich relativ einfach und kurz beantworten.

In schlichten Worten ist Rendite der Gewinn, den man mit einer Kapitalanlage erwirtschaftet.

Rendite versus Rentabilität

Nicht zu verwechseln ist die Rendite mit der Rentabilität.

Während sich die Rendite in aller Regel auf jährlichen Kapitalertrag bezieht, geht es bei der Rentabilitätskennzahl um einen Wert zur Festlegung des Unternehmenserfolges.

Der Zinssatz: die Renditekennzahl

Eine jedem bekannte Renditekennzahl ist der Zinssatz. Der Zinsfuß oder Zinssatz ist der Preis für geliehenes Kapital in Prozenten ausgedrückt.

Es kommt nicht selten vor, dass man zwischen Zinsfuß und Zinssatz unterscheidet. Der Zinsfuß stellt dann die Zahl vor dem Prozentzeichen dar, bei einem Zinssatz p Prozent also 8 Prozent. Dagegen ist der Zinssatz i bei i= 8 Prozent 0,08.

Der Zinssatz bezieht sich meistens auf ein Jahr (per annum, pro anno). Es gibt jedoch auch die per Monat rechnen, monatliche Zinssätze (pro mese) und welche, die nach Quartal, also alle vier Monate (P.Qu.) abgerechnet werden.

Um die Zinsformel richtig anwenden zu können, ist es selbstverständlich notwendig die Tage und Tagteiler, in der das Kapital verzinst wird, eindeutig festzulegen.

In der Zinsberechnungsmethode, die angibt, wie mit den Laufzeiten während des Bankjahres umzugehen ist, steht festgeschrieben, mit wie vielen Tagen ein Jahr bei der Zinsabwicklung zu berechnen ist.

Diese Festlegung der Qualität eines Kalenderjahres nennt man Bankjahr.

Verschiedene Auslegungen dieser Konvention: Die „Deutsche Methode“,  die „Französische Usance“ und die „Englischen Methode“

Während die sogenannte „Deutsche Methode“ jeden Monat mit 30 Tagen rechnet, das Jahr immer mit 360 Tagen gibt es bei der „Französischen Usance“ der Euromethode, wohl 360 Tage, die Monate aber werden mit den tatsächlichen Tagen, die ein Monat jeweils hat, gerechnet.

Bei der „Englischen Methode“ zählt man ein Jahr mit 365 Tagen, als sogenanntes „Gemeinjahr“.

Beim Monat zählen ebenfalls die tatsächlichen Tage. Das nennt sich „actual“. Bei der act/act-Usance werden sowohl der Monat als auch das Geschäftsjahr mit der Zahl der tatsächlichen Tage gerechnet.

Taucht ein Schaltjahr auf, wird die Zinsperiode aufgeteilt.

Der erste Tag, der Tag an dem das Zinsgeschäft begann, wird in aller Regel nicht mit gezählt.

In der Zwischenzeit laben sich die meisten Banken und Anleger auf den europäischen Geldmärkten auf die Euromethode, act/360 festgelegt.

Kontinuierlicher Zinssatz und jährlicher Zinssatz

Ein wichtiger Unterschied ist auch zwischen kontinuierlichem Zinssatz, also kontinuierlicher Rendite und jährlichem Zinssatz, also jährlicher Rendite.

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Alles über das Thema „Rendite“. Was ist die Rendite und welche Arten von Renditen gibt es.


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