Swap Geschäfte

Was sind Swap Geschäfte?

Swap Geschäfte

Was sind Swap Geschäfte?

Swap Geschäfte sind Geschäfte, die konkret mit Zahlungsströmen zu tun haben. Ein typischer Zinsswap zum Beispiel lässt den einen Vertragspartner einen festen Zinssatz bezahlen, während das Gegenüber den variablen, gerade am Markt ermittelten Zinssatz bezahlt.

Derivatives Finanzinstrument

Ein interessantes und auch durchaus bedeutendes derivatives Finanzinstrument sind die sogenannten Swap Geschäfte. Swap Geschäfte sind immer Handel mit Zahlungsströmen, sogenanntem Cash-Flow. Swaps werden nicht an der Börse gehandelt, es sind OTC-Geschäfte.

OTC-Geschäfte

Die Abkürzung für over the Counter, über den Ladentisch bezeichnet den außerbörslichen Handel.

Es gibt hier den Handel, außerbörslich, mit an der Börse notierten Aktien, den Handel, ebenso außerbörslich, mit derivativen Finanzinstrumenten oder auch mit Wertpapieren, denen die Zulassung an der Börse fehlt.

Die Vorteile von OTC Geschäften

Der Vorteil von OTC-Geschäften liegt einmal in der Einsparung von Gebühren an der Börse, weiterhin kann das Vertragswerk vollkommen frei gestaltet werden, der Handel wird beschleunigt, durch flexibles Handeln entstehen innovative Produkte.

Die Nachteile des OTC Handels

Die Nachteile sind jedoch ganz klar die fehlende Aufsicht und Kontrollinstanzen, bei einigen Geschäften könnten durchaus Referenzen fehlen, die Markttransparenz ist äußerst gering, die Liquidität nicht gesichert.

Swaparten

Swap Geschäfte bieten die Möglichkeit, Zahlungsströme zu lenken, um damit eventuelle Risikofaktoren in einer Finanzierung auszuschalten.

Denn das Risiko wird an den Vertragspartner verkauft, der zum Beispiel beim Zinsswap den variablen Zinssatz zahlt, dabei selbstverständlich auch einen guten Gewinn einfahren kann.

Der Unterschied zum herkömmlichen Termingeschäft ist der Zeitpunkt des Austausches. Bei einem Festgeschäft existiert meist nur ein einziger.

Es gibt die verschiedensten Spielarten von Swap Geschäften. Den Asset-Swap, den Zinsswap, den Equity Swap, den Währungsswap, den Subordinated Risk Swap, den Devisenswap und vielen anderen mehr.

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Politik, die hinter den Swap Geschäften im großen Stil steckt, weist einen außenwirtschaftlichen Ansatz auf. Hier ist ein Finanzinstrument geschaffen, mit dem es durchaus und einfach möglich ist, die Volkswirtschaft zu steuern.

Es ist möglich Devisengeschäfte, die unerwünscht sind zumindest zu behindern, der Devisenkurs eines Landes kann tangiert werden, die Waage zwischen Liquiditätsabschöpfung und Liquiditätsbeschaffung beeinflusst.

Mit Hilfe von Swap Geschäften ist es möglich, auch riskante Aktiva zu handeln, denn die Risiken werden durch das Organisieren des Zahlungsstromes mit einem Swap abgetrennt, sind separat zu handeln.

Manche Aktiva können also erst mit Swap-Verträgen gehandelt werden.