Festgeld

Was versteht man unter Festgeld?

Zinsen für Festgeld

Zinsen für Festgeld

Das Festgeld zählt zum Termingeld. Ein anderer Ausdruck ist Termineinlage, auch der Begriff Termindepositen ist gebräuchlich.

Es handelt sich um kurz bis mittelfristige Anlagen von Kapital bei Banken und Kreditinstituten.

Die Laufzeiten von Festgeld

Die Laufzeit beträgt zumindest einen Monat. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Festgeld und Kündigungsgeld.

Tätigt man eine Anlage in Festgeld, vereinbart die Bank mit dem Kunden eine fixe Laufzeit, die Fälligkeit der Anlage ist von vornherein festgelegt.

Ist die Laufzeit vorüber, können die Festgeldverträge verlängert, prolongiert werden oder aber als Sichteinlage weiter bestehen.

der vereinbarte Zinssatz für das Festgeld bleibt währen der gesamtne Laufzeit konstant

Während der Laufzeit wird ein Zinssatz für das Festgeld vereinbart, der unverändert bleibt. Ganz egal ob Marktschwankungen existieren, oder zum Beispiel der Leitzins gesenkt wird.

Festgeld kündigen vor Laufzeitende

Kündigt man einen Festgeldvertrag vor Ende der Laufzeit, geht man in aller Regel der erwirtschafteten Zinsen verlustig.

Die Laufzeit des Vertrages startet dann, wenn das jeweilige Guthaben auf das Konto einläuft.

Kündigungsgelder

Bei den sogenannten Kündigungsgeldern funktionieren Kündigung und Auszahlung nochmals anders. Hier vereinbart man eine gewisse Kündigungsfrist.

Möchte man nun wieder über sein Geld verfügen, ist man gezwungen, zu kündigen. Dann muss die Kündigungsfrist verstreichen, bevor man sein Geld erhält.

Bis zu der Kündigung des Vertrages ist die Einlage ohne Enddatum, also unbefristet, deswegen ist der Zinssatz auch zu allermeist variabel.

Nach der Kündigung erhält eine solche Geldanlage den Charakter von Festgeld und kann entsprechend auch mit festem Zins laufen.

Festgeld- oder auch Kündigungsgeldverträge

Bei den allermeisten Kreditinstituten sind solche Festgeld- oder auch Kündigungsgeldverträge erst ab einer Mindestsumme von 5000 Euro möglich. Die Zinsgutschrift erfolgt am Tage der Fälligkeit der Geldanlage.

Termingelder als Geldanlage

Termingelder sind ausschließlich als Geldanlage gedacht. Denn das Kapital ist während der Laufzeit des Vertrages, vor Ablauf der vereinbarten Kündigungsfrist quasi auf Eis gelegt.

Wenn der Kunde bei einem Festgeldvertrag vor dem Ablauf keine neue Weisung erteilt, wird das Kreditinstitut in aller Regel die Laufzeit um die ursprünglich vereinbarte verlängern.

Hier ergibt sich dann kurzfristig die Dynamik des Zinseszinses. Das will heißen, dass die bisher erwirtschafteten Zinsen auf die Kapitalanlage auf das Vermögen aufgeschlagen werden und sich so das Kapital und damit auch die Höhe der Zinsausschüttung nach oben hin verändert.

Bankguthaben unterliegen zumindest der gesetzlichen Einlagensicherung und oft auch freiwilligen Sicherung der Anlage durch Bankverbände.